Public Cloud

Heutige Public Clouds werden in der Regel nicht als eigenständige Infrastrukturlösung eingesetzt, sondern als Teil einer heterogenen Mischung von Umgebungen, die zu höherer Sicherheit und Leistung, niedrigeren Kosten und einer breiteren Verfügbarkeit von Infrastruktur, Services und Anwendungen führt.

In den letzten Jahren ist Cloud Computing immer beliebter geworden und hat Organisationen aller Art dazu bewegt, diese Technologie zu nutzen. Doch mit dem Paradigmenwechsel des digitalen 21. Jahrhunderts und dem exponentiellen Anstieg des Datenverbrauchs ist es für Unternehmen und Beschäftigte fast nicht mehr sinnvoll, ihre Informationen, Anwendungen und Ressourcen auf ihren eigenen Servern zu speichern.

Die Einrichtung und Wartung deiner Infrastruktur kann eine Herkulesaufgabe sein, wenn man bedenkt, wie viele Sicherheitsherausforderungen ein Server vor Ort mit sich bringen kann. Wenn du deine Infrastruktur selbst wartest, ist die Skalierbarkeit eine Herausforderung. Wenn ein großer Teil deiner Belegschaft involviert ist, wird das gesamte Ökosystem nicht nur ein Loch in dein Portemonnaie fressen, sondern auch zu schweren Verlusten führen, wenn die erworbene Technologie veraltet ist. Wie kannst du also dein Unternehmen vor solch hohen Ausgaben bewahren?

Die Public Cloud ist die Lösung für alle deine Fragen. Indem du deine Infrastruktur vor Ort auslagerst, kannst du die hohen Kosten für Beschaffung, Verwaltung und Wartung vermeiden. So kannst du dich nur auf dein Kerngeschäft konzentrieren.

Was ist die Public Cloud?

Unter einer Public Cloud versteht man die Verfügbarkeit von Rechenleistungen durch Drittanbieter. In einer Public Cloud werden IT-Ressourcen wie Rechenleistung, Speicherplatz, Entwicklungsplattformen und Anwendungen als Service über das Internet angeboten. Die öffentliche Cloud bezieht sich primär auf Computing-Dienste, die von Drittanbietern über das Internet angeboten werden.

Im Gegensatz zur Private Cloud sind die Dienste der Public Cloud für jeden verfügbar, der sie nutzen oder kaufen möchte. Diese Dienste können kostenlos sein oder auf Abruf angeboten werden, wobei die Nutzer nur für die CPU-Zyklen, den Speicherplatz oder die Bandbreite, die sie verbrauchen, zahlen müssen.

Eine öffentliche Cloud wird von einem Cloud Service Provider betrieben, dessen Dienste über das Internet angeboten werden. Public Clouds erfüllen effizient die Anforderungen der heutigen globalen Belegschaft an die Zusammenarbeit, indem sie Skalierbarkeit und Flexibilität und damit einen erheblichen geschäftlichen Nutzen für Unternehmen bieten. Public Clouds helfen Unternehmen, bei der Anschaffung, Verwaltung und Wartung der Infrastruktur vor Ort Kosten zu sparen, da der Cloud Service Provider für die Verwaltung des Systems verantwortlich ist.

Außerdem bieten sie skalierbaren Arbeitsspeicher und flexible Bandbreite, so dass Unternehmen ihren Speicherbedarf leichter skalieren können. Kurz gesagt: Public Clouds sind kostengünstig, hoch skalierbar, universell zugänglich und bieten automatische Datensicherungen.

Die Public Cloud und Ihre Dienste

In einer öffentlichen Cloud werden IT-Ressourcen wie Rechenleistung, Speicherplatz, Entwicklungsplattformen, Anwendungen usw. als Service über das Internet bereitgestellt.

Diese Dienste sind auf einem Self-Service-Portal auf Abruf verfügbar. Eine Public Cloud ermöglicht durch ihr Pay-per-Use-Modell eine flexible und skalierbare Nutzung und kann durch mehrere Kunden gleichermaßen genutzt werden. Dies wird als Multi-Tenancy bezeichnet. Public Clouds werden in der Regel in Rechenzentren von Dienstanbietern verwaltet. Dieses Modell der gemeinsamen Nutzung einer öffentlichen Cloud trägt dazu bei, die Kosten für die Kunden erheblich zu senken.

Die Public Cloud einfach erklärt

Die Public Cloud ist das beliebteste Modell der Cloud-Computing-Dienste. Bei diesen Diensten verwaltet ein externer Cloud-Anbieter verschiedene On-Demand-Computing-Ressourcen für Unternehmen und kommunikationsbasierte Organisationen jeder Größe.

Die Public Cloud macht es für die Benutzer nicht mehr nötig, Ressourcen und Dienste in ihrem eigenen Rechenzentrum zu hosten. Dadurch können sie Wartungs- und Anschaffungskosten für ihre eigenen Rechenzentren und anderes IT-Zubehör einsparen und gleichzeitig ihre Daten vollständig schützen.

Public Clouds werden auf die gleiche Art und Weise eingerichtet wie Private Clouds. Beide nutzen eine Handvoll Technologien, um Ressourcen in gemeinsamen Pools zu virtualisieren, eine Ebene der administrativen Kontrolle über alles hinzuzufügen und automatisierte Selbstbedienungsfunktionen zu schaffen.

Zusammen bilden diese Technologien eine Cloud „privat“, wenn sie aus Systemen stammt, die den Nutzern vorbehalten sind und von ihnen verwaltet werden. Public, wenn du sie als gemeinsam genutzte Ressource für mehrere Nutzer bereitstellst. Eine Hybrid Cloud ist eine Kombination aus zwei oder mehr miteinander verbundenen Cloud-Umgebungen – öffentlich oder privat.

All diese Technologien müssen nicht nur integriert werden, damit die Cloud einfach funktioniert, sondern auch mit der bestehenden IT des Kunden – das ist es, was Public Clouds gut mit bestehenden Systemen funktionieren lässt.

Wenn das Betriebssystem Open Source ist und für Unternehmen entwickelt wurde, dann ist die Infrastruktur einer Public Cloud nicht nur zuverlässig genug, um als Grundlage zu dienen, sondern auch flexibel genug, um zu skalieren. Das ist der Grund, warum 9 der Top 10 Public Clouds auf Linux laufen.

Merkmale der Public Cloud

Die wichtigsten fünf Merkmale der Public Cloud sind:

Von überall arbeiten: Sie nutzt die gemeinsam genutzte öffentliche Cloud-Plattform über eine aktive Internetverbindung. Außerdem können mehrere Personen überall und jederzeit auf dieselben Ressourcen zugreifen.

Verlässlichkeit: Die robuste Architektur bietet eine Betriebszeit von 99, xx%. Außerdem schützt sie deine vertraulichen Daten vor plötzlichem Datenverlust.

Keine Wartung der Ressourcen: Da sich der Public Cloud-Anbieter um die Wartung deiner Server kümmert, bist du von dieser Aufgabe befreit. So kannst du auch die Kosten für die Einstellung eigener Mitarbeiter für die Wartung der Server und der Hardware reduzieren.

Pay-per-use-Modell: Die meisten Cloud-Anbieter rechnen nach dem Pay-as-you-go-Prinzip ab. Mit einem solchen Modell kannst du viel Geld für die Wartung sparen und gleichzeitig die TCO (Total Cost of Ownership) senken.

On-Demand, Self-Service-Bereitstellung: In der öffentlichen Cloud können Nutzer über ein Self-Service-Portal die Ressourcen nach Belieben vergrößern oder verkleinern.

Public Cloud Services

Die Public-Cloud-Architektur kann weiter nach Public Cloud-Services kategorisiert werden. Dies sind die drei gängigsten Servicemodelle:

IaaS - Ein externer Anbieter hostet Infrastrukturkomponenten wie Server und Speicher sowie eine Virtualisierungsschicht. Der IaaS-Anbieter bietet virtualisierte Rechenressourcen, wie z. B. VMs, über das Internet oder über dedizierte Verbindungen an.

PaaS - Ein externer Anbieter stellt seinen Nutzern Hardware- und Softwaretools - in der Regel solche, die für die Anwendungsentwicklung benötigt werden, einschließlich Betriebssysteme - als Service zur Verfügung.

SaaS - Ein externer Anbieter hostet Anwendungen und stellt sie den Kunden über das Internet zur Verfügung.

Public Cloud Vorteile

Niemand kann eine Katastrophe vorhersagen, aber du musst auf sie vorbereitet sein. Die Wiederherstellung im Notfall kann eine ziemliche Herausforderung sein. Mit der öffentlichen Cloud ist das jedoch kein Problem, denn ihr Bereitstellungsmodell ermöglicht es dem Cloud-Anbieter, verschiedene Rechenressourcen zu besitzen und zu betreiben, die von mehreren Nutzern gleichzeitig über das Internet genutzt werden können.

Die Public Cloud hat viele Vorteile einer privaten Cloud, ist aber nicht so teuer wie eine private Cloud. Werfen wir einen Blick auf einige Vorteile der Public Cloud.

Niedrigere Kosten: Die Public Cloud hat eine flexible Gebührenstruktur, die dir den Vorteil bietet, dass du nur für die Dienste zahlst, die du genutzt hast. Die meisten Public-Cloud-Anbieter bieten Unternehmen die Möglichkeit, pro Stunde oder sogar pro Minute zu zahlen. Das hilft Unternehmen, effektiv zu budgetieren und das Geld zu sparen, das sie sonst für die Infrastruktur ausgeben müssten.

Geringer Wartungsaufwand: Bei der Nutzung einer Public Cloud verwaltet der Cloud-Dienstleister alle Server, Hardware und Software in der Cloud. Er kümmert sich auch um Aspekte wie Sicherheit und Compliance, so dass Unternehmen ihre Infrastruktur mit wenig IT-Personal betreiben können.

Zeitersparnis: Mit Cloud-Service-Anbietern werden die Verwaltung und Wartung von Rechenzentren weniger zeitaufwändig. Die Nutzer sparen viel Zeit bei der Einrichtung von Verbindungen, der Freigabe neuer Produkte, der Bereitstellung von Produktupdates, der Konfiguration und dem Zusammenbau von Servern und müssen sich nicht darum kümmern, ihre Infrastruktur mit dem Unternehmen zu skalieren.

Agilität: Die Public Cloud vereinfacht die Geschäftsabläufe und sorgt für eine schnellere Bereitstellung, Konfiguration und Zusammenarbeit, so dass Unternehmen agil bleiben können.

Einfache Installation: Eine Public Cloud lässt sich in wenigen Schritten einrichten. Eine Public Cloud ist einfach über das Internet zu beziehen und kann von einem IT-Team ohne die Hilfe von Experten eingerichtet werden.

Höhere Betriebszeit: Die meisten Public-Cloud-Anbieter garantieren eine Betriebszeit von 99, xx %, so dass Unternehmen bei einem Ausfall keine Verluste erleiden. Eine öffentliche Cloud arbeitet mit mehreren Servern. Wenn ein Server ausfällt, kann ein anderer sofort übernehmen und so die Kontinuität des Betriebs sicherstellen.

Skalierbarkeit und Verlässlichkeit: Cloud Anbieter bieten 24*7-Dienste und ermöglicht es Unternehmen, wechselnde Anforderungen an Datenspeicherkapazität, Rechenleistung und Netzwerkfähigkeit zu erfüllen, wodurch die Skalierbarkeit erleichtert und Ausfallzeiten minimiert werden.

Sicherheit und automatische Backups: Die Privat Cloud ermöglicht es kleinen und mittleren Unternehmen mit fortschrittlichen Cloud-Diensten, strenge Sicherheitsmaßnahmen anzuwenden und Daten zu sichern, um Datenverluste im Falle von Pannen oder technischen Ausfällen zu verhindern.

Public Cloud Nachteile

Bei all den Vorteilen einer Public Cloud fällt es manchen Unternehmen schwer, die Nachteile einer Public Cloud zu erkennen. Dazu gehören:

Unzureichende Kontrolle: Die Public Cloud bietet den Nutzern weniger Kontrolle, da die Konfiguration und die Sicherheit vom Public-Cloud-Anbieter verwaltet werden.

Sicherheitsaspekte: Für manche Unternehmen kann es schwierig sein, ihre Daten und Anwendungen einem externen Cloud-Anbieter anzuvertrauen, da die Wahrscheinlichkeit einer Sicherheitsbedrohung hoch ist. Auch die Tatsache, dass die Server der öffentlichen Cloud von überall im Internet einsehbar sein könnten, kann zu Bedenken führen.

Compliance: Da es immer mehr gesetzliche Vorschriften zum Datenmanagement gibt, ist die Einhaltung der Vorschriften möglicherweise die größte Herausforderung.

Obwohl die Private Cloud andere Sicherheitsüberlegungen erfordert, um potenzielle Risiken zu minimieren, können Verschlüsselung in Cloud-Umgebungen und andere Sicherheitsmaßnahmen die Datensicherheit gewährleisten.

Die häufigsten Anwendungsfälle der Public Cloud

Hosting von Anwendungen und Diensten: Unternehmen können eine Vielzahl von Anwendungen, Spielen, Software und Websites in der Public Cloud hosten, damit die Nutzer von überall darauf zugreifen können, anstatt sich auf eine physische Verteilung zu verlassen.

Dies ist für jedes Unternehmen wichtig, das Software und Dienstleistungen anbietet und möchte, dass seine Rechenkapazität mit dem Bedarf der Anwendung wächst und die beste Qualität für alle Nutzenden gewährleistet ist.

Cloud-Speicher: Die Datenspeicherung ist nach wie vor der wichtigste Anwendungsfall der öffentlichen Cloud für Unternehmen jeder Größe, die ihre Serverwartung auslagern wollen, um die Wartungskosten zu senken. Cloud-Service-Anbieter bieten sowohl Flatrates als auch ein Pay-as-you-use-Modell an, damit die Nutzer ihre Daten auf die kostengünstigste Weise speichern können.

Weltweite Erreichbarkeit: Die meisten Public Cloud-Anbieter bieten eine relativ kürzere Markteinführungszeit für Unternehmen, denen es zu Beginn an Ressourcen und einer bestehenden IT-Umgebung mangelt, indem sie ihre Dienste sofort weltweit verfügbar machen. Durch die Konzentration auf das Kerngeschäft und die bedarfsgerechte Bereitstellung der benötigten IT-Dienste erhöhen sie damit ihre Chancen auf geschäftlichen Erfolg.

E-Commerce-Anwendungen: Die Public Cloud unterstützt E-Commerce-Unternehmen, indem sie sicherstellt, dass die Reaktionszeit der Website und das Einkaufserlebnis der Nutzer in der Haupteinkaufszeit nicht beeinträchtigt wird, was indirekt zum Geschäftswachstum beiträgt. Außerdem spielen öffentliche Cloud-Dienste eine große Rolle bei der Verhinderung von immensen Umsatzeinbußen bei Serverausfällen, da sie eine Notfallinfrastruktur für die Sicherung und Wiederherstellung von Daten bieten.

Public Cloud für Unternehmen

Public Cloud - Cloud Computing


Hier sind die fünf Gründe, warum du dich die Public Cloud entscheiden solltest:

Der Marktanteil: Während die öffentliche Cloud den Markt dominiert, stehen den Unternehmen zwei weitere Optionen zur Verfügung: Private Cloud und Hybrid-Cloud. Während das private Cloud-Netzwerk exklusive, kosteneffiziente Cloud-Dienste für jedes Unternehmen anbietet, aber eine geringere Chance auf Skalierbarkeit hat, bietet die hybride Cloud, eine Verschmelzung von Public- und Private-Clouds, sowohl öffentliche als auch private Cloud-Dienste, aber mit zusätzlicher Komplexität.

Leistung und Verfügbarkeit: Ein Hauptvorteil von Public-Cloud-Diensten gegenüber anderen Cloud-Diensten besteht darin, dass die Nutzer nur nach Verbrauch für ihre On-Demand-Ressourcen bezahlen und somit ihr Geld lieber in ihr Kerngeschäft investieren können. Dadurch müssen sie sich nicht mehr um die Verwaltung der Infrastruktur kümmern, was ihre Produktivität steigert.

Vereinfachtes Disaster Recovery: Die Public Cloud bietet eine automatisierte, skalierbare Disaster Recovery, die die Kontinuität des Geschäftsbetriebs sicherstellt und im Falle eines plötzlichen, unerwarteten Ausfalls eine sofortige Wiederherstellung der Dienste für die Nutzer ermöglicht.

Sicher und geschützt: Sicherheit ist das A und O bei der Auswahl eines Cloud-Dienstes, und es ist nur natürlich, dass die Nutzer einen Cloud-Anbieter wählen, der zuverlässiger ist. Eine öffentliche Cloud-Umgebung ist hochgradig sicher und schützt jede Art von Nutzerdaten durch Firewalls, SSL und andere Sicherheitsverfahren, die sie vor Angriffen schützen, sowie durch eine 24×7-Sicherheitsüberwachung und Zertifizierungen durch Dritte.

Self-Service: Public-Cloud-Anbieter bieten einen Self-Service-Support mit Hilfsmaterialien, Anleitungsvideos, Tutorials, einer Fülle von Tipps und Tricks sowie Best-Practice-Materialien, auf die die Nutzer jederzeit und von jedem Ort aus zugreifen können und die es ihnen ermöglichen, das System je nach Bedarf nahtlos zu erweitern oder zu reduzieren.

Die Public Cloud Architektur

Ein Cloud Service Provider bietet eine vollständig virtualisierte öffentliche Cloud-Umgebung an logisch isolierten Standorten durch eine Multi-Tenant-Architektur. Diese einzigartige Architektur ermöglicht es den Nutzern, Arbeitslasten auf einer gemeinsamen Infrastruktur auszuführen und dieselben Rechenressourcen zu nutzen, indem die Daten der einzelnen Mieter in der öffentlichen Cloud isoliert werden.

Die Public-Cloud-Architektur kann nach den drei angebotenen gehosteten Diensten kategorisiert werden: SaaS, PaaS und IaaS. Schauen wir uns nun die Details an:

Die Public Cloud Architektur

Software as a Service (SaaS)

Software as a Service (SaaS) ist eine Möglichkeit, Anwendungen als Service über das Internet bereitzustellen. Die Struktur ermöglicht es dem Cloud-Anbieter, die in der öffentlichen Cloud gehostete Software zu verteilen, so dass die Nutzer dieselbe Software nutzen können, ohne sie auf ihren Rechnern zu installieren. Es handelt sich um einen zentral verwalteten Dienst, um den sich der Public-Cloud-Anbieter kümmert, so dass keine Installation oder Konfiguration erforderlich ist. Die bekanntesten Beispiele für SaaS sind Netflix und Office 365.

Ziehe SaaS in Betracht, wenn du an kurzfristigen Projekten arbeitest, die eine Zusammenarbeit erfordern, wenn du ein Startup bist, das es eilig hat, E-Commerce auf den Markt zu bringen, aber nicht die Ressourcen oder die Zeit hat, sich um die Hardware zu kümmern, oder wenn deine Anwendungen sowohl mobil als auch im Web zugänglich sein müssen.

Platform as a Service (PaaS)

PaaS ist ein Cloud Computing-Ansatz, bei dem ein öffentlicher Cloud-Anbieter seinen Nutzern Hardware- und Software-Tools über das Internet zur Verfügung stellt. Dabei erstellt und unterstützt der öffentliche Cloud-Anbieter eine optimierte Umgebung mit Rechen- und Speicherressourcen, die den Nutzern zur Verfügung gestellt werden.

PaaS wird gerne für die Softwareentwicklung genutzt, so dass Entwickler nicht mehr bei null anfangen und die Software pflegen müssen, um Anwendungen zu entwickeln, was mehr Flexibilität bietet.

Ziehe PaaS in Betracht, wenn ein Entwickler eine maßgeschneiderte Anwendung entwickeln möchte oder wenn du geringere Kosten für den Entwicklungsprozess bevorzugst.

Infrastructure as a Service (IaaS)

Das Modell Infrastructure as a Service (IaaS) funktioniert, wenn ein Unternehmen alle seine Rechenzentren an einen Cloud-Dienstleister auslagern möchte. Bei diesem Modell hostet der Dienstleister Speicher, Server, Netzwerkhardware und andere wichtige Komponenten und sorgt für die Virtualisierung der gesamten Umgebung, so dass die Unternehmen nur für die Ressourcen zahlen, die sie auch nutzen. Die bekanntesten Beispiele für IaaS sind Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure.

Ziehe PaaS in Betracht, wenn du deine Website oder Anwendung betreiben und verwalten musst oder wenn du virtuelle Rechenzentren einrichten willst.

Hier ist ein Vergleich zwischen dem traditionellen On-Premise-Modell und den IaaS-, PaaS- und SaaS-Cloud-Service-Modellen.

Cloud Computing Services - Iaas - PaaS - Saas Einsatzmodelle

Public Cloud Sicherheit

Da heute ein Großteil der Unternehmen weltweit bereits mindestens ein Cloud-Dienst nutzt, muss jeder die Sicherheit seiner Cloud bewerten, um seine Daten zu schützen. Mehrere Organisationen und mehrere Nutzer greifen gleichzeitig auf ein Cloud-Netzwerk zu, was bei den Endnutzern Bedenken hinsichtlich der allgemeinen Sicherheit hervorruft.

Public-Cloud-Anbieter bieten besondere Sicherheitsoptionen und arbeiten unermüdlich daran, Datenverletzungen zu verhindern, um das Vertrauen der Kunden zu erhalten. Sie beschäftigen qualifiziertes und geschultes Personal, um alle Sicherheitsfunktionen zu automatisieren und KI-Algorithmen zu entwickeln, die Anomalien oder schädliche Verhaltensweisen in den Systemprozessen erkennen und die Nutzerdaten mit Hilfe strenger Richtlinien schützen.

Unternehmen, die nach Lösungen für die Sicherheit der öffentlichen Cloud suchen, sollten folgende Methoden in Betracht ziehen:

Risikobewertung: Überprüfe Risikobewertungen, um potenzielle Bedrohungen durch Hacker zu vermeiden und Risikofaktoren zu identifizieren, die durch Cloud-Umgebungen und -Anbieter entstehen.

Verschlüsselung: Die Verschlüsselung von Daten in der Cloud kann verwendet werden, um den unbefugten Zugriff auf Daten zu verhindern, indem die Originalinformationen nur für autorisierte Benutzer lesbar gemacht werden.

Data Loss Prevention (DLP): Implementiere eine Cloud-DLP-Lösung, damit Nutzer wichtige Informationen/Daten nicht außerhalb des Unternehmensnetzwerks versenden können.

Cloud-to-Cloud-Backup-Lösungen: Implementiere eine Lösung, mit der du deine Daten sichern kannst, um das Risiko von Cyber-Bedrohungen, Naturkatastrophen und böswilligen Absichten auszuschließen.

Public Clouds bieten für Unternehmen aller Größen und in vielen verschiedenen Branchen einen erheblichen Mehrwert. Der beispiellose Aufstieg von SaaS-basierten Lösungen für praktisch alle Branchen ist vor allem auf die Public Cloud zurückzuführen. Für jeden technisch Interessierten, der heute arbeitet, ist das Wissen über Public Clouds unerlässlich.

Public Cloud vs. Private Cloud: Was ist der Unterschied?

Der Hauptunterschied zwischen Public und Private Cloud Computing liegt im Zugang. In einer öffentlichen Cloud nutzen Unternehmen eine gemeinsam genutzte Cloud-Infrastruktur, während sie in einer privaten Cloud ihre eigene Infrastruktur nutzen.

Um zu verstehen, welche Cloud-Umgebung Unternehmen nutzen sollten, ist es wichtig, die beiden Umgebungen sowie ihre Vor- und Nachteile genau zu kennen. Als Analogie kann man folgendes Beispiel nehmen: Eine Private Cloud ist wie ein Haus, die Public Cloud ist wie eine Wohnung in einem Mehrparteien Haus.

Public vs. Private Cloud Vorteile

Wo es Licht gibt, da gibt es auch Schatten. Hier sind die Public vs. Private Cloud Nachteile:

Public Cloud Nachteile:

Migration: Für viele Unternehmen kann die Migration in die öffentliche Cloud ein komplexer und zeitaufwändiger Prozess sein, der erhebliche Ressourcen erfordert. Da die meisten Public-Cloud-Modelle ein Pay-what-you-use-Abrechnungsmodell anbieten, müssen Unternehmen außerdem genau überlegen, welche Daten, Anwendungen und Dienste sie in der Cloud hosten wollen.

Compliance: Einige Unternehmen müssen strenge Compliance-Standards einhalten, die in einer Public-Cloud-Umgebung aufgrund der Multi-Tenancy-Problematik schwierig oder unmöglich zu erfüllen sind.

Sicherheit: Das Public-Cloud-Modell folgt dem sogenannten „Shared Responsibility Model“. Das bedeutet, dass ein Drittanbieter zwar die Cloud-Infrastruktur überwacht und auf Bedrohungen reagiert, aber nicht für die Sicherheit der Daten, Anwendungen, Arbeitslasten oder Betriebssysteme jedes Kunden verantwortlich ist.

Diese Aufgabe obliegt allein dem Kunden. Viele Kunden sind sich ihrer Rolle im Modell der geteilten Verantwortung nicht bewusst und haben auch keine strengen, auf die Cloud zugeschnittenen Cybersicherheitsmechanismen eingeführt. Da die öffentliche Cloud eine gemeinsam genutzte Ressource ist, sind Unternehmen, die sie nutzen, auch den Sicherheitsrisiken ausgesetzt, die von anderen Kunden ausgehen.

Abhängigkeit von Anbietern: Die Public Cloud bietet den meisten Unternehmen zwar kurzfristig erhebliche Kosteneinsparungen, aber mit der Zeit wird sich das Unternehmen bei der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs auf den gewählten Cloud-Anbieter verlassen. Das kann dazu führen, dass sich das Unternehmen an einen Anbieter bindet, selbst wenn die Preise steigen.

Private Cloud Nachteile:

Kosten: Die Nutzung einer privaten Cloud ist fast immer teurer als die einer öffentlichen Cloud, weil die Organisation entweder ihr eigenes Netzwerk aufbauen und betreiben oder einen Dritten dafür bezahlen muss.

Aufwand für die IT: Die meisten Nutzer einer privaten Cloud benötigen erhebliche IT-Ressourcen für die Einrichtung, den Betrieb und die Wartung der Cloud-Umgebung.

Skalierbarkeit: Private-Cloud-Nutzer können Arbeitslasten nicht so einfach skalieren oder zwischen Cloud-Umgebungen verschieben wie Public-Cloud-Nutzer, was es für Unternehmen schwierig macht, neue Dienste schnell einzuführen. Das Private-Cloud-Modell bietet jedoch eine bessere Skalierbarkeit als die traditionelle On-Premises-Infrastruktur.

Fernzugriff: In den meisten Private-Cloud-Umgebungen ist der Fernzugriff sowie der mobile Zugriff eingeschränkt. In Anbetracht der jüngsten Trends in der Arbeitswelt und der Auswirkungen der Pandemie sind die meisten privaten Cloud-Netzwerke nicht auf die Bedürfnisse der modernen Arbeitsplätze ausgerichtet.

Public Cloud vs. Private Cloud vs. Hybrid-Cloud

Private Clouds, oder Corporate Clouds, werden entweder von einem Service-Provider bereitgestellt oder vor Ort im Rechenzentrum eines Unternehmens aufgebaut. In beiden Fällen bietet die Private Cloud tendenziell mehr Sicherheit, da die Ressourcen nur für bestimmte Nutzer vorgesehen sind.

Eine hybride Cloud-Umgebung erweitert eine sichere Private Cloud um eine Public Cloud, wenn der Ressourcenbedarf steigt. Dieses Paradigma erlaubt es Unternehmen, die Compliance zu wahren und gleichzeitig die Vorteile der öffentlichen Ressourcen zu nutzen.

Organisationen, die eine hybride Cloud nutzen, können ihre internen Ressourcen maximieren, ohne eine Überlastung zu riskieren, wenn der Ressourcenbedarf unerwartet ansteigt.

Public Cloud - Best Practice zur Implementierung

Jetzt, wo du mit der Funktionsweise von Public-Cloud-Systemen vertraut bist, wollen wir die Best Practices für die Implementierung erläutern. Du kannst diese Investition optimieren, indem du eine solide Public-Cloud-Strategie planst und dabei die folgenden Best Practices beachtest.

Public Cloud - Best Practice zur Implementierung

Verwende ein Management-Tool für die Cloud-Nutzung

Eine Überschreitung der Cloud-Kosten ist sehr häufig, und gleichzeitig hast du möglicherweise ungenutzte Ressourcen, die nicht effektiv genutzt werden. Das passiert, wenn die Ressourcen der öffentlichen Cloud nicht korrekt und in Übereinstimmung mit den Geschäftsanforderungen bereitgestellt werden oder wenn die Kapazitäten nicht genau genug vorhergesagt werden.

Ein Cloud-Nutzungsmanagement-Tool kann hier Abhilfe schaffen, indem es dir einen Überblick über alle in der Public Cloud aktiven Prozesse, den Ressourcenverbrauch in Echtzeit und die Abrechnung gibt. Einige der Tools von Public-Cloud-Anbieter, sind Microsoft Systems Center für Azure oder Amazon CloudWatch für AWS.

Arbeite mit einem Systemintegrator zusammen, um die Public-Cloud-Landschaft aufzubauen

Die meisten Public-Cloud-Lösungen sind einfach zu übernehmen und erfordern nur einen geringen IT-Aufwand bei der Einrichtung. Im Laufe der Zeit kann sich jedoch eine gewisse Komplexität einstellen, wenn du neue Cloud-Dienste bereitstellst, weitere Ressourcen hinzufügst, zusätzliche Anwendungen einsetzt und so weiter. Es ist ratsam, dieses Risiko der Fragmentierung und des Wildwuchses zum Zeitpunkt der Einführung zu vermeiden, indem du mit einem Systemintegrator zusammenarbeitest.

Ein Systemintegrator ist in der Lage, eine End-to-End-IT-Landschaft auf Public-Cloud-Basis zu entwerfen, zu definieren, welcher Workload wohin gehört, wie neue Komponenten mit alten nachgerüstet werden, und potenzielle Sicherheitslücken zu identifizieren. Das ist besonders wichtig für große Unternehmen mit zahlreichen digitalen Prozessen in der Cloud.

Beseitige interne Qualifikationsdefizite durch Remote Managed Services

Sobald eine Public-Cloud-Lösung eingerichtet ist, werden Unternehmen wahrscheinlich Qualifikationsdefizite entdecken, die eine optimale Nutzung verhindern. Dein Public-Cloud-Anbieter könnte zum Beispiel kognitive Lösungen im Paket anbieten. Dennoch brauchst du Fachwissen wie z.B. künstliche Intelligenz (KI) im Entwicklungsteam, um diese z.B. als Teil eines Unternehmens-Chatbot-Projekts zu nutzen.

Anstatt verschiedene Fachleute für Cloud-Technologien einzustellen, ist es klüger, mit Managed Service Providern (MSPs) zusammenzuarbeiten. MSPs helfen bei der Wertschöpfung, indem sie Fähigkeiten einbringen, die im Unternehmen fehlen könnten, vor allem bei Unternehmen, die nicht aus der digitalen Welt kommen. Außerdem vereinfachen sie die routinemäßige Verwaltung, indem sie die Konfigurationen aus der Ferne optimieren, Cloud-Prozesse überwachen und Fehler beheben.

Investiere in eine 360-Grad-Sicherheitslösung

Eines der größten Hindernisse für eine umfassende Cloud-Nutzung ist die Sicherheit. Öffentliche Cloud-Systeme nutzen gemeinsam genutzte Ressourcen, was bedeutet, dass du an den Risiken anderer Nutzer teilhast, die diese Ressourcen nutzen.

Außerdem werden öffentliche Cloud-Systeme immer wieder konfiguriert, und Fehlkonfigurationen sind einer der Hauptgründe für Sicherheitslücken. Daher ist es wichtig, eine 360-Grad-Cybersicherheitslösung zu implementieren und dabei die gleichen strengen Protokolle zu befolgen wie im eigenen Unternehmen.

Die Definition der Zuständigkeit für die Datensicherheit in der Cloud kann komplex sein - wer wird beispielsweise für einen Verstoß gegen die Kundendaten zur Rechenschaft gezogen: der Cloud-Anbieter oder das Unternehmen, das die Daten sammelt? Die Sicherheit sollte auch von Anfang an in den SLAs für öffentliche Clouds verankert werden.

Baue ein Cloud Center of Excellence (CoE) auf

Ein Cloud Center of Excellence (CoE) vereint die Tools, Prozesse und Interessenvertreter, die für die Verwaltung deiner Public Cloud-Umgebung zuständig sind. In einem mittelgroßen bis großen Unternehmen ist die Nutzung der öffentlichen Cloud wahrscheinlich auf verschiedene Geschäftsbereiche, mehrere Niederlassungen, Betriebsregionen und Tochtergesellschaften verteilt.

Ein CoE stellt sicher, dass die Cloud-Strategie nicht fragmentiert wird und es nicht zu einer doppelten Nutzung der Dienste kommt. Stelle sicher, dass Software-as-a-Service (SaaS)-Anwendungen Teil des vom Cloud CoE erstellten Konzepts sind, denn SaaS ist das am schnellsten wachsende Segment der Public Cloud.

Achte auf die Schattenorganisation

Dies ist besonders im SaaS-Segment ein Risiko. Beschäftigte in verschiedenen Geschäftsbereichen abonnieren möglicherweise Produktivitäts-Tools, ohne dies von einem zentralen IT-Team oder dem Cloud CoE genehmigen zu lassen. Die Nutzung von Schatten-IT erhöht nicht nur die Kosten der öffentlichen Cloud, sondern vervielfacht auch die Sicherheitsrisiken.

Du kannst dieses Problem angehen, indem du klare Richtlinien für die Nutzung von SaaS-Anwendungen und Cloud-Ressourcen aufstellst und rollenbasierte Zugriffsrechte definierst, um die Bereitstellung von Ressourcen zu überprüfen. Du kannst auch ein Prozess-Audit durchführen, das die gesamte Public-Cloud-Landschaft und alle Einrichtungen aufdeckt, die du vielleicht übersehen hast.

Plane für hybride und Multi-Cloud-Umgebungen

Auch wenn du deine Cloud-Reise mit einer Public-Cloud-Implementierung beginnst, werden Multi-Cloud- und Hybrid-Cloud-Umgebungen schnell zum Branchenstandard. Während ein Großteil der Unternehmen sich im ersten Schritt für die Public Cloud entscheiden, werden sie im zweiten Schritt auch Private-Cloud-Ressourcen nutzen. Innerhalb der öffentlichen Cloud kannst du einen maßgeschneiderten Lösungsmix abonnieren, der zu den Anforderungen deines Unternehmens passt.

Du kannst Hybrid- und Multi-Cloud-Bereitschaft erreichen, indem du Interoperabilität und Portabilität für deine Anwendungen sicherstellst und Cloud-Management-Tools und Sicherheitslösungen einsetzt, die mit einer heterogenen Umgebung kompatibel sind. So kannst du die verfügbaren Cloud-Ressourcen perfekt auf deine Geschäftsprozesse abstimmen, z. B. eine Private Cloud für den Austausch regulierter Daten und eine Public Cloud für dein E-Commerce-Portal und das Beste aus deinen Public-Cloud-Investitionen herausholen.

Regelmäßige Analysen durchführen und Prozessverantwortliche festlegen

Öffentliche Cloud-Lösungen werden mit detaillierten Dashboards geliefert, die Echtzeit- und historische Informationen über den Verbrauch von Cloud-Ressourcen liefern, einschließlich der Nutzung von Rechen-, Netzwerk- und Speicherressourcen. Lege tägliche Schwellenwerte für die akzeptable Nutzung fest, die auch Raum für Ausnahmen und Spitzenzeiten lassen.

Unternehmen müssen außerdem regelmäßige Überprüfungen durchführen, bei denen historische Daten, wichtige Nutzungstrends und außergewöhnliche Nutzungsmuster in Berichten dokumentiert werden. Das hilft dir bei der Planung für die kommenden Quartale. Indem du einen Prozessverantwortlichen mit spezifischen KPIs für die Cloud-Nutzung bestimmst, kannst du eine transparente und vorhersehbare Strategie für das Management der öffentlichen Cloud mit der notwendigen Rechenschaftspflicht aufrechterhalten.

Wie man den richtigen Public-Cloud-Anbieter auswählt?

Bei der Auswahl eines Public-Cloud-Anbieters muss ein Unternehmen die folgenden Aspekte berücksichtigen:

Betriebszeit: Bei der Auswahl eines Public Cloud-Anbieters musst du auf die Betriebszeit achten, die dieser bietet. Ein Ausfall kann zu erheblichen Verlusten führen. Ein Blick auf die bisherige Leistung eines Anbieters für bestimmte Dienste kann eine gute Idee sein.

Angebotene Dienste: Jeder Public-Cloud-Anbieter bietet eine andere Palette von Diensten an. Achte bei der Auswahl eines Anbieters darauf, dass er zu deinem Arbeitsaufkommen und deinen Geschäftsanforderungen passt.

Integration bestehender Technologien: Du musst sicherstellen, dass sich die Dienste des Anbieters leicht in die Technologie deines Unternehmens integrieren lassen. Bevor du dich für einen Anbieter entscheidest, solltest du deine Systeme und Tools überprüfen.

Preisgestaltung: Bei der Auswahl eines Cloud-Anbieters ist es wichtig, auf die Preisgestaltung zu achten. Es kann schwierig sein, die genauen Kosten zu kalkulieren, die auf dich zukommen können. Die meisten führenden Anbieter in diesem Bereich bieten jedoch einen Preisrechner an, mit dem du deine Kosten abschätzen kannst.

Sicherheit: Die Sicherheit ist ein wichtiges Thema für Public Clouds und oft der wichtigste Faktor bei der Auswahl des richtigen Anbieters. Achte bei der Auswahl eines Anbieters darauf, dass er die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen, Vorschriften und Konformitäten einhält.

Public Cloud Sicherheit – wirklich sicher?

Obwohl in öffentlichen Clouds die Sicherheitsbedenken immer schon da waren und vom Cloud-Anbieter verantwortet werden, war dies immer ein Thema für IT-Experten und Sicherheitsteams. Es ist eine allgemeine Wahrnehmung, das öffentliche Clouds weniger sicher sind und das jeder auf die Daten zugreifen kann.

Aus diesem Grund entscheiden sich viele Unternehmen für Managed Cloud Services, die ihnen die Vorteile einer Public Cloud bieten und gleichzeitig eine virtualisierte, private Umgebung bereitstellen.

Abgesehen von der Sicherheit bieten diese Managed Service Provider auch Disaster-Recovery- und Datensicherungen an, so dass in schwierigen Situationen wie ein Zusammenbruch der Cloud oder ein Datencrash mit Leichtigkeit und weniger Aufwand bewältigt werden können.

Moderne Public Cloud Service Provider nehmen die Sicherheit sehr ernst. Die Anbieter beschäftigen spezialisierte Security-Experten, um Sicherheitsfunktionen zu automatisieren und das System auf Anomalien zu überwachen.

Strenge Richtlinien schützen die Nutzerdaten vor dem Zugriff durch andere Cloud-Mieter. Um Zugang zu zusätzlichen Sicherheitsebenen zu erhalten, können Unternehmen eine Public Cloud Lösung innerhalb einer hybridisierten Umgebung nutzen.

Deine Reise in die Public Cloud

In finanzieller Hinsicht bietet eine Public-Cloud-Strategie Unternehmen eine Möglichkeit, in großem Umfang zu wachsen, ohne dass erhebliche Kosten anfallen. Anbieter wie Amazon Web Services, Google Cloud Plattform und Microsoft Azure bieten „per-per-use“-Verträge an, die es Unternehmen ermöglichen, nur für die genutzten Ressourcen zu bezahlen.

Als Betriebskosten können Public Cloud Services das Budget einer Organisation vor hohen Anfangsinvestitionen schützen. Obwohl Public-Cloud-Hosts die Sicherheit sehr ernst nehmen, können sich Unternehmen dafür entscheiden, ihre Daten in einer privat kontrollierten Cloud zu hosten.

Unternehmen, die in stark regulierten Branchen tätig sind, wie z.B. im Gesundheitswesen, können am meisten von einem hybriden Modell profitieren. Etablierte Unternehmen mit sehr spezifischen Berechnungsanforderungen können auch ein privates oder hybrides Modell bevorzugen, um ihre Ressourcen zu optimieren.

Jede Reise in die Cloud erfordert ein Echtzeitverständnis der Anwendungsnachfrage sowie aller Schichten der zugrunde liegenden Infrastruktur, die sie unterstützt. Sie erfordert eine autonome Managementoption, die in Echtzeit Entscheidungen über die Platzierung und Dimensionierung von Workloads treffen kann, um die Leistung jedes Workloads in jeder Cloud zu gewährleisten. Die Cloud-Lösung, für die du dich heute entscheidest, muss die Leistung in den Umgebungen von heute und bei der Skalierung mit den Technologien von morgen sicherstellen.

Antworten zu häufig gestellten Fragen der Public Cloud

Was ist ein Public Cloud?

Eine Public Cloud ist ein Cloud-Modell, bei dem On-Demand-Computing-Services und -Infrastruktur von einem externen Anbieter betrieben und mit mehreren Organisationen über das öffentliche Internet genutzt werden.

Was ist Public und Private Cloud?

In ihrer einfachsten Form ist eine Private Cloud ein Dienst, der vollständig von einer einzigen Organisation kontrolliert und nicht mit anderen geteilt wird. Eine öffentliche Cloud hingegen ist ein Abonnementdienst, der allen Kunden angeboten wird, die ähnliche Dienste wünschen.

Welche Public Clouds gibt es?

Heute gibt es viele Public Cloud Anbieter. Drei große Public-Cloud-Anbieter sind: AWS, Microsoft und Google. Diese Anbieter stellen ihre Dienste über das Internet oder über dedizierte Verbindungen zur Verfügung und verwenden ein grundlegendes Pay-per-Use-Konzept. Jeder Anbieter bietet eine Reihe von Produkten an, die auf unterschiedliche Arbeitslasten und Unternehmensanforderungen ausgerichtet sind.

Welche Risiken bringen Public Cloud Services?

Zu den besonderen Risiken der Cloud gehören: Unzureichende Datensicherheit: Dies betrifft vor allem die sichere Datenübertragung über ein Netzwerk, gesicherte Zugriffsberechtigungen auf die Daten oder die Absicherung gegen unbeabsichtigtes Auslesen, löschen oder Verändern von Daten.

Warum Public Cloud?

Vorteile von Public-Clouds: Geringere Kosten - du musst keine Hardware oder Software kaufen und zahlst nur für den Dienst, den du nutzt. Keine Wartung - dein Dienstanbieter kümmert sich um die Wartung. Nahezu unbegrenzte Skalierbarkeit - bei Bedarf stehen dir weitere Ressourcen zur Verfügung, um deine geschäftlichen Anforderungen zu erfüllen.

Sind öffentliche Clouds sicher?

Public Clouds können in diesem Bereich einen Vorteil gegenüber privaten Clouds haben, weil sie sich die Kosten für regelmäßige Upgrades teilen. Dadurch können sie ihre Sicherheit kontinuierlich verbessern. Das stimmt - die öffentliche Cloud hat in der Regel aktuellere Sicherheitsfunktionen als private Netzwerke.

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Über den Autor

Mathias Diwo

Mathias schreibt über transformative Digital- und Technologietrends, der Digitalisierung und der digitalen Transformation. Die Entwicklungen der Megatrends: von Cloud bis KI, von AR/VR bis 5G, den digitalen Arbeitsplatz, Management, Leadership und die Zukunft der Arbeit. Lade ihn ein, bei deiner nächsten Veranstaltung zu sprechen.

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