Warum du vielleicht die Kommunikation mit deinen Mitarbeitern vermeidest

Warum du vielleicht die Kommunikation mit deinen Mitarbeitern vermeidest

Du willst souverän in deiner Rolle als Führungskraft auftreten, wünschst dir, dass deine Mitarbeiter eigenverantwortlich und effizient arbeiten und im Team soll eine gute Stimmung herrschen? Ausschlaggebend ist natürlich die eigene Kommunikation und Haltung, die von Vertrauen und Offenheit geprägt sein sollte.
Warum du vielleicht die Kommunikation mit deinen Mitarbeitern vermeidest

Du hast jeden Tag eine Menge zu erreichen. Es gibt einen ständigen Druck, Fristen einzuhalten. Und zu allem Überfluss solltest du daran denken, regelmäßig mit deinen Mitarbeitern zu kommunizieren.

Wusstest du, dass du nicht allein bist, wenn du das Gefühl hast, dass „einfach nur kommunizieren“ der schwierigste Teil des Gesprächs mit deinen Mitarbeitern ist? Warum scheuen sich Führungskräfte davor, mit ihren Angestellten zu interagieren? Was sind einige der Gründe?

Du denkst, es ist Zeitverschwendung

Du hast noch so viel anderes zu tun. Du siehst wirklich nicht den unmittelbaren Nutzen, wenn du jeden einzelnen deiner Angestellten in regelmäßigen Einzelgesprächen kennenlernst. Und das wird einen Teil deiner Arbeitswoche in Anspruch nehmen. Einige deiner Angestellten scheinen nicht sehr interessant zu sein. Du könntest so viele andere Dinge tun.

Es ist wichtig zu wissen, dass Führungskräfte, die sich regelmäßig mit ihren Angestellten beschäftigen/interagieren, ein viel produktiveres Umfeld haben. Die Forschung hat dies bestätigt. Für wen wirst du härter arbeiten – für jemanden, der dir regelmäßig zuhört und sich wirklich um dich kümmert oder für jemanden, der dich kaum kennt?

Du glaubst fälschlicherweise, dass dein/e Angestellter/e zu dir kommt, wenn er/sie ein Problem hat

Wenn du keine aktive, kontinuierliche Beziehung zu jedem deiner Mitarbeiter hast, wie wahrscheinlich ist es dann, dass die Person dich anspricht, wenn es ein Problem gibt? Wenn du regelmäßig mit der Person Kontakt aufnimmst, kannst du vielleicht sogar uncharakteristische Veränderungen in der Stimmung oder im Verhalten feststellen.

Dies könnte der erste Hinweis darauf sein, dass etwas mit deinem Mitarbeiter nicht stimmt. Wenn du die Beziehungen zu deinen Angestellten kontinuierlich aufbaust, wird sich der Angestellte in vielen Fällen wohler fühlen, wenn er ein Problem mit dir bespricht.

Der Aufbau von Beziehungen zu anderen kommt nicht immer von selbst und du musst vielleicht die Fähigkeiten erlernen – Verbindungen herstellen, Smalltalk, Gemeinsamkeiten finden.

Es ist ungemütlich, aber effektiv

Effektives Feedback zu geben, besonders negatives Feedback ruft unangenehme Gefühle in dir hervor. Wie gibst du negatives Feedback, ohne die Gefühle anderer zu verletzen?

Wenn der Mitarbeiter defensiv oder streitsüchtig wird, was tust du, um das Gespräch zu deeskalieren? Du willst der Beziehung keinen Schaden zufügen. Es gibt definitiv bestimmte Prozesse, die dir dabei helfen zu lernen, wie man das macht. Dinge wie sich im Voraus vorbereiten, ein Treffen in ruhiger Atmosphäre arrangieren, sehr spezifisch und lösungsorientiert sein.

Der Schlüssel ist auch hier wieder, dass dies für die meisten Führungskräfte kein intuitiver Prozess ist. Ihr müsst lernen, wie man das macht. Wusstest du, dass sich Menschen weiter entwickeln, wenn sie Feedback bekommen – ob positiv oder negativ?

Unterm Strich ist es hier wichtig, dass du bewusst eine Bestandsaufnahme machst, ob irgendwelche dieser Gedanken oder Gefühle dich behindern, indem du aktive Schritte unternimmst, um deine Mitarbeiter einzubinden. Glücklichere, engagiertere und produktivere Mitarbeiter werden dich zu einer herausragenden Führungskraft machen.

Sprich in der folgenden Woche zwei Angestellte an, mit denen du nicht wirklich viel geredet hast, und frag sie: „Was hast du am vergangenen Wochenende gemacht?

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